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Anti - Bias

Vorurteilsbewusstes Denken und soziale Inklusion

Vielfalt im Bildungs-Alltag bedeutet nicht automatisch gelungene soziale Inklusion. Soziale Inklusion ist ein Prozess der nur gelingen kann, wenn Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, so dass alle ihre Potentiale optimal entfalten können. Ein entscheidendes Element hierfür ist eine vorurteilsbewusste Haltung aller Menschen und ihre Bereitschaft, jeglicher Form von Exklusion und Diskriminierung entschieden entgegenzutreten. Das englische Wort "Bias" bedeutet übersetzt "Voreingenommenheit" oder aber auch "Einseitigkeit". In der pädagogischen Arbeit zielt der Anti-Bias-Ansatz darauf ab, eine Schieflage, die aufgrund von einseitigen Sichtweisen und Vorurteilsstrukturen entsteht ins Gleichgewicht zu bringen und Diskriminierungen entgegenzuwirken.

Schlüsselqualifikation "Anti-Bias"

Interkulturelle, anti-diskriminierende wie auch demokratische Kompetenzen gewinnen immer mehr an Bedeutung und sind in einer Einwanderungsgesellschaft eine immer wichtigere Voraussetzung im beruflichen, wie auch privaten Handeln. Bereits jedes zweite Kind stammt aus einer Familie mit Zuwanderungsgeschichte. Die genannten Kompetenzen bereits bei Kindern zu fördern ist daher besonders wichtig, da die Weiterbildung und Entstehung von Vorurteilsstrukturen schon in diesem Lebensabschnitt geprägt werden. Damit "Vor-Vorurteile" kleinerer Kinder nicht zu festen Vorurteilen werden, brauchen sie vorurteilsbewusste Erwachsene. Denn, wer sich frühzeitig mit den vielen Formen des Andersseins auseinandersetzten kann, lernt spielend Einfühlungsvermögen und Respekt. Die Anti-Bias Fortbildung versteht sich als Hinführung zu relevanten Fragestellungen wie Kulturverständnis und kommunikation im interkulturellen Kontext. Dabei geht es sowohl um Kenntnisse und Wissen von Fakten und Zusammenhängen, als auch darum, die eigene Anschauung und Position zu Fragen der Integration und Interkulturalität zu beleuchten. Das Thema der Anti-Bias-Arbeit ist es, eine intensive und erfahrungsorientierte Auseinandersetzung mit Macht und Diskriminierung zu ermöglichen und die Entwicklung alternativer Handlungsansätze zu diskriminierenden Kommunikations- und Interaktionsformen zu fördern.

Dabei versteht sich der Anti-Bias-Ansatz.....

  • als persönliche Haltung und lebenslanger Prozess
  • als Ansatz politischer Bildungsarbeit
  • als Querschnittsaufgabe für Institutionen und Organisationen
  • als Auffordeung zur gesellschaftlichen Veränderung zur diskriminierungsfreien Gesellschaft



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